Zum Auftakt der internationalen Kampagne der Dienstleistungsgewerkschaft PSI vom 8. - 22. März 2008 für Aufklärung über das seit 2002 bestehende UNO-Statut zum Menschenrecht auf Wasser.
Alle sind eingeladen, über die Wasserdimensionen nachzudenken und was sie für unser Mensch-sein bedeuten. Ein Wasserglas ist dafür mitzubringen.
Hintergrund:
Während der Berliner Senat unter antidemokratischen und Politik vermeidenden Gründen ein 36 000 Unterschriften zählendes Bürgerbegehren für Demokratie, Transparenz und zum Rückkauf der Wasserwerke zurückweist, wissen die meisten Berliner nicht, dass
1) die UNO schon 2002 ein Menschenrecht auf preiswerte und gesunde und demokratisch zu legitimierende Wasserver- und Entsorgung beschlossen hat.
2) die Erfahrungen mit privatisierter Wasserversorgung zur Genüge gezeigt haben, dass die UNO-Ziele von 2002 damit nicht umsetzbar sind und folgerichtig hat z.B. die Niederlande in ihrer Verfassung das UNO-Recht umgesetzt als ein Verbot, die Wasserver- und Entsorgung überhaupt zu privatisieren!
3) sich eine international organisierende Gewerkschaft für öffentliche Dienstleistungen gebildet hat und insbesondere Frauen aus vielen Kontinenten für eine Sicherung der ökologischen Resource Wasser stark machten, sodass z.B. auch Uruguay das Wasserrecht in die Verfassung aufnahm. Siehe auch http://www.world-psi.org.
4) die UNO-Dekade zur Wasserver- und Entsorgung dazu führt, dass weltweit Global Player, -die noch durch kein globales Umweltrecht oder andere globale Garantierechte für Demokratie kontrolliert werden- versuchen, die Grundwasserreserven oder auch ganze Flüsse einfach aufzukaufen. Dieser unkontrollierte Kapitalismus droht in vielen Regionen zu Kriegen zu führen, wenn nicht vorher eine breite Weltbürgerschaft das UNO-Menschenrecht auf Wasser als eine staatlich als öffentliches Weltgut und eine ebensolche Dienstleistung vor staatlicher Privatisierung an Shareholder Unternehmen schützt.
5) ein deutscher Professor aufzeigen zu können meint, dass ohne einen Schutz der örtlichen Wasserkreisläufe aus einsehbaren Gründen auch die Ziele der überlebensnotwendigen CO 2 Reduktion nie erreichbar sein werden.
6) zum demokratischen und ökologischen Umbau der Weltgesellschaft daher Frauen eine elementaren Feminismus für ein demokratisches Überleben postulieren und alle Menschen einladen, sich in diesem Sinne am 8. März an unserer Kundgebung zu beteiligen. Kommen Sie und bringen sie ein Wasserglas mit!
Die Kundgebung beginnt um 12.00 Uhr und dauert mindestens bis 13.00 Uhr Sie eröffnet bei Interesse den open process "share about water", um mit Mitteln der Kunst und im internationalen Austausch das Bewußtsein über die lebensnotwendige Ressource Wasser zu steigern. Zu diesem Prozess haben wir die Aktion „Fluxus refloated“ gestartet, zu welcher sich Wasserinitiativen weltweit vernetzen, um ihre Kunstaktivitäten miteinander zu teilen und zu der auch alle Künstler/Innen im Bethanien eingeladen wurden.
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2 Kommentare:
schau mal mein kunstu-arbeiten mit das thema menschenrechte
http://www.kunstii.com/
http://menschenrecht-forschung.kunstii.com/index.html
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